Der Selbstbau in Spur 0e ist mein Hobby geworden. Der Weg hierzu war lang!  

Nach der Wende konnte ich mir endlich meinen Kindheitstraum nach einer Märklin-Anlage erfüllen. Nacheinander - durch Wohnungswechsel bedingt - entstanden 3 Anlagen. Die letzte, mit der ich im  Jahre 2001 nach dem Einzug in unser neues Haus begonnen habe, sollte die letzte werden. Etwa 60 Weichen, digital mit PC über Gleisbild gesteuert ... doch es kommt immer anders, als man denkt. Zum Schluss bin ich bei dieser Anlage meist nur auf der Nebenstrecke gefahren, weil es sonst richtig Stress gab...dann kam die Entscheidung, doch eine neue Anlage zu bauen, aber wie und was???

Die Firma Lenz hatte den Einstieg in Spur 0 angekündigt, Märklin-Material war ausreichend   vorhanden aber....
Die erste Schmalspurausstellung in Spur 0 in Wulften (2005?) habe ich besucht und hier habe ich etwas völlig anderes gesehen. Ich war vom Virus "Selbstbau in Spur 0" befallen. Bis zum Ausbruch hat es aber noch etwas  gedauert. In Wulften habe ich meinen ersten Bausatz, den Stoppelhopser von Herrn Wedekind bestellt. Der nächste Bausatz war von Herrn Ehlebracht, weitere Bausätze folgten.

    Gleisbau im Brückenbereich

Nachdem ich meine Märklin-Anlage zersägt hatte, habe ich nach einem Jahr Besinnungspause mit Spur 0 begonnen. Parallel erfolgten zunächst der Bau der Gleisanlagen in einem ersten Bauabschnitt im Bahnhofsbereich und der Zusammenbau von Fahrzeugbausätzen.

Das Motto meiner in Bau befindlichen Anlage:

"Die Moxtalbahn, eine Kleinbahn  irgendwo in Thüringen, Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre"

(Die modellbahntechnische Wiedervereinigung kam bereits früher, so dass sowohl Fahrzeuge der Reichsbahn, als auch der Bundesbahn und der Privatbahn, der Moxtalbahn, verkehren können.)

Letzte Aktualisierung: 25.11.2009